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Liebe Eltern,

wir freuen uns sehr, Ihren Kindern eine einzigartige Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung anbieten zu können: das Bildungsprogramm „HERAUSFORDERUNG – einfach machen“.

Worum geht es?

Im Rahmen dieses Programms stellen sich Schüler:innen einem selbstgewählten Projekt, das sie aus ihrer Komfortzone bringt. In Teams von 4-7 Personen, begleitet von einer erwachsenen Person, können die Jugendlichen Projekte wie eine Alpenüberquerung, das Schreiben eines Buches oder das Leben im Kloster realisieren. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass die Projekte den Jugendlichen am Herzen liegen und sie sich neuen Herausforderungen stellen​.

Ziele des Programms

Durch die Teilnahme an diesem Programm entwickeln die Schüler:innen ihre persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen weiter. Sie lernen ihre eigenen Stärken und Schwächen besser kennen, arbeiten im Team, und meistern gemeinsam Hindernisse. Der gesamte Prozess fördert ihre Selbstständigkeit, Resilienz und Empathie​.

Vorteile für Ihr Kind

  1. Persönlichkeitsentwicklung: Ihr Kind entdeckt seine eigenen Stärken und lernt, diese gezielt einzusetzen.
  2. Teamarbeit und soziale Kompetenzen: In der Gruppe arbeiten die Jugendlichen eng zusammen, was Teamgeist und Kommunikationsfähigkeiten fördert.
  3. Praktische Erfahrung: Durch das „Learning-by-Doing“-Prinzip sammeln die Schüler:innen wertvolle praktische Erfahrungen.
  4. Stärkung der Resilienz: Das Meistern von Herausforderungen hilft den Jugendlichen, selbstbewusster und widerstandsfähiger zu werden​ und somit besser auf Krisen vorbereitet zu sein. 

Ablauf und Rahmenbedingungen

Das Projekt gliedert sich in fünf Phasen: Inspiration, Planung, Umsetzung, Reflexion und Transfer. Jede Phase wird durch Workshops und Coachings unterstützt, um sicherzustellen, dass die Jugendlichen optimal vorbereitet sind und ihre Projekte erfolgreich umsetzen können​. Dabei werden vor Beginn des Projektes mit der Schulleitung, Lehrkräften, Elternvertreter:innen sowie Schüler:innen individuelle Rahmenbedingungen festgelegt.

Die Wirkung des Projekts

  • „HERAUSFORDERUNG – einfach machen“ zielt darauf ab, die Schüler:innen in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung zu fördern. Durch die aktive Auseinandersetzung mit einer selbstgewählten Aufgabe lernen sie, Verantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten und Herausforderungen zu meistern. Diese Erfahrungen tragen dazu bei, Selbstvertrauen, Resilienz und Empathie zu stärken. Zudem entwickeln die Jugendlichen wichtige Zukunftskompetenzen wie Problemlösungsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und Eigeninitiative

Wie können Sie den Lernprozess unterstützen?

Ihre Unterstützung als Eltern ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Projekts. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie Ihr Kind begleiten und motivieren können:

  • Interesse zeigen: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Pläne und Ideen. Ihr Interesse und Ihre Begeisterung können eine große Motivation sein.
  • Ermutigung und Unterstützung: Bestärken Sie Ihr Kind darin, neue Wege zu gehen und Herausforderungen anzunehmen. Ihre Ermutigung kann ihm helfen, an sich selbst zu glauben.
  • Reflexion fördern: Helfen Sie Ihrem Kind, die gemachten Erfahrungen zu reflektieren. Fragen Sie nach den Herausforderungen und Erfolgen und unterstützen Sie es dabei, aus seinen Erfahrungen zu lernen​​.

Weitere Möglichkeiten die Schule und damit auch Ihr Kind zu unterstützen:

  • Sie kennen Menschen die sich gerne Ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagieren oder sind selbst sehr engagiert? Super! Sprechen Sie über das Projekt und leiten sie Interessierte gerne Weiter an die Schulansprechpersonen, verweisen sie auf unsere Infoveranstaltungen für Ehrenamtliche oder unsere Website. 
  • Sie sind gut vernetzt und haben Kontakte zu Firmen/Unternehmen, Rotary Clubs oder haben andere Ideen wie man die Schule finanziell unterstützen kann? Leiten sie diese Informationen an die direkten Ansprechpersonen der Schule weiter. 

Um weitere Fragen zu beantworten, schauen Sie gerne einmal in unsere FAQs. Falls sich darüber hinaus noch weitere Fragen ergeben, wenden Sie sich an die Ansprechperson in der Schule oder nehmen Kontakt zu uns auf. 

Wir sind überzeugt, dass dieses Programm eine wertvolle Erfahrung für Ihre Kinder darstellt und freuen uns auf die spannenden Projekte, die sie realisieren werden.

Herzliche Grüße,

Ihr Herausforderungsteam

Abbruch/Rückkehr

  1. a) Kann ich mein Kind abholen, wenn es mich telefonisch darum bittet? In der Regel sollten Kinder und Jugendliche die Herausforderungen eigenständig meistern. Wenn jedoch ein ernsthafter Grund vorliegt und Ihr Kind in einer Notlage ist, werden wir gemeinsam eine Lösung finden und eine vorzeitige Rückkehr ermöglichen.
  2. b) Wieso/Wann wird mein Kind von der HF ausgeschlossen? Ein Ausschluss erfolgt nur in Ausnahmefällen, z. B. bei grobem Fehlverhalten, wiederholten Regelverstößen oder wenn die Sicherheit Ihres Kindes oder der Gruppe gefährdet ist. Das Ziel ist jedoch immer, solche Situationen präventiv zu vermeiden und Konflikte frühzeitig zu lösen.
  3. c) Was passiert, wenn mein Kind Heimweh bekommt und früher nach Hause möchte? Heimweh ist eine normale Reaktion und oft Teil des Lernprozesses. Unsere Begleitpersonen sind geschult, um solche Situationen einfühlsam zu betreuen und Ihr Kind zu unterstützen, durchzuhalten. Sollte das Heimweh jedoch unüberwindbar sein, werden wir eine Rückkehr ermöglichen.
  4. d) Warum ist Scheitern Teil des Konzepts? Was passiert, wenn eine Gruppe scheitert? Scheitern gehört zum Lernprozess und fördert die Resilienz. Wenn eine Gruppe scheitert, wird dies reflektiert und als Lernchance genutzt. Die Schüler:innen analysieren, was schiefgelaufen ist, und entwickeln Strategien, um in Zukunft besser damit umzugehen​ (Herausforderung)​​ (Herausforderung)​.

Organisation/Ablauf

  1. a) Was ist, wenn mein Kind keinen Schlafplatz findet? Vor jeder Herausforderung wird sorgfältig geplant, inklusive möglicher Unterkünfte. Sollte es dennoch Probleme geben, stehen unsere Begleitpersonen zur Verfügung, um sicherzustellen, dass jedes Kind einen sicheren Schlafplatz hat.
  2. b) Was ist, wenn mein Kind absolut keine HF machen will? Teilnahme am Projekt ist freiwillig. Wir empfehlen jedoch, dass Schüler:innen sich den Herausforderungen stellen, um von den vielen positiven Effekten zu profitieren. Sollte Ihr Kind dennoch nicht teilnehmen wollen, respektieren wir diese Entscheidung und suchen nach alternativen Lernangeboten.
  3. c) Wie kann ich mit meinem Kind kommunizieren? Was mache ich, wenn ich dringend Kontakt zu meinem Kind aufnehmen will? Während der Herausforderung sind regelmäßige, geplante Kontaktmöglichkeiten vorgesehen. Bei dringenden Fällen können Sie sich jederzeit an die verantwortliche Lehrkraft oder die Begleitperson wenden, die den Kontakt zu Ihrem Kind herstellen wird.
  4. d) Mein Kind will das HFP alleine machen, geht das? Das Konzept sieht vor, dass die Herausforderungen in kleinen Gruppen durchgeführt werden, um Teamarbeit und soziale Kompetenzen zu fördern. Eine individuelle Durchführung ist nicht vorgesehen.
  5. e) Reichen die 150€ für 17 Tage? Was ist, wenn meinem Kind das Geld ausgeht? Das Budget wurde so kalkuliert, dass es für die Dauer der Herausforderung ausreicht. Sollte dennoch unvorhergesehenes eintreten, stehen die Begleitpersonen zur Unterstützung bereit und es gibt Möglichkeiten zur Nachfinanzierung in Notfällen​​.

Rechtliches

  1. a) Was ist, wenn mein Kind (vielleicht ohne es zu wissen) mit dem Gesetz in Konflikt gerät? Alle Teilnehmer:innen werden vorab umfassend über Verhaltensregeln und gesetzliche Vorschriften informiert. Sollte dennoch ein Verstoß passieren, werden wir umgehend Kontakt mit Ihnen aufnehmen und gemeinsam die notwendigen Schritte einleiten.
  2. b) Wie ist das mit der Versicherung des Kindes während des Projektes? Wer haftet, wenn den Kindern etwas passiert? Die Begleitpersonen? Die Schule? Wir? Ihr Kind ist während der Teilnahme am Projekt über die Ecclesia Versicherung versichert. Die Haftung liegt in solchen Fällen bei uns, dem Träger des Projekts, nicht bei den Eltern oder Begleitpersonen.
  3. c) Was passiert, wenn mein Kind einen Unfall hat? Im Falle eines Unfalls wird sofort medizinische Hilfe organisiert und Sie werden umgehend informiert. Die Sicherheit der Schüler:innen hat oberste Priorität, und es gibt klare Notfallprotokolle, um schnell und effizient zu handeln.

Begleiter:innen

  1. a) Was ist, wenn die Begleitperson sich plötzlich überfordert fühlt oder es Konflikte mit ihm/ihr gibt? Unsere Begleitpersonen sind umfassend geschult und auf solche Situationen vorbereitet. Sollte es dennoch zu Überforderung oder Konflikten kommen, stehen erfahrene Coaches und Ansprechpartner zur Verfügung, um zu unterstützen und zu intervenieren.
  2. b) Was ist, wenn der Begleitperson etwas zustößt? Für solche Fälle gibt es Notfallpläne. Über das Notfalltelefon können auch die Jugendlichen jederzeit die entsprechenden Stellen informieren und sich Unterstützung holen. 
  3. c) Was sind das für „Begleitpersonen“? Kann man ihnen trauen? Unsere Begleitpersonen sind sorgfältig ausgewählt und durchlaufen intensive Schulungen. Es handelt sich häufig um pädagogisch geschulte Studierende oder Ehrenamtliche mit Erfahrung in der Jugendarbeit. Die Sicherheit und das Wohl der Schüler:innen stehen immer im Vordergrund​. Mehr zu der Schulung und den Voraussetzungen können sie unter Companion werden, nachlesen. 

Sicherheit

  1. a) Woher weiß ich, dass meinem Kind nichts passiert, wenn es bei fremden Leuten schläft? Alle Unterkünfte und Gastgeber:innen werden vorab im Auswahlkomitee abgefragt. Zudem gibt es feste Kommunikationsstrukturen, um sicherzustellen, dass alle sicher untergebracht sind und regelmäßig Kontakt zu den Lehrkräften gehalten wird.
  2. b) Besondere Bedürfnisse (Allergien, Unverträglichkeiten, Medikamente) Alle gesundheitlichen Besonderheiten und Bedürfnisse Ihres Kindes werden im Vorfeld erfasst und berücksichtigt. Die Begleitpersonen sind informiert und vorbereitet, um entsprechende Maßnahmen zu treffen.
  3. c) Was ist, wenn ein medizinischer Notfall eintritt? Was passiert, wenn mein Kind krank wird? In medizinischen Notfällen wird sofort gehandelt und medizinische Versorgung sichergestellt. Bei Krankheit wird Ihr Kind entsprechend betreut und bei Bedarf ein Arzt konsultiert. Sie werden in jedem Fall informiert und einbezogen​.
  4. d) Wie wird sichergestellt, dass mein Kind gut betreut ist? Ihm/Ihr nichts passiert? Die Betreuung erfolgt durch geschulte und erfahrene Begleitpersonen, die ständig in Kontakt mit den Schüler:innen und Lehrkräften stehen. Es gibt regelmäßige Reflexionen und verschiedene Sicherheitsmaßnahmen vor und während jedem Projekt. Die Ehrenamtlichen Begleitpersonen handeln stets nach unserem Verhaltenskodex und verpflichten sich einer Schutzerklärung. Neben einer verpflichtenden Erste-Hilfe-Schulung müssen die Companions auch ein Führungszeugnis abgeben und an einer Präventionsschulung teilnehmen. Außerdem haben wir ein umfassendes Sicherheitskonzept, denn auch uns ist es wichtig, dass die Projekte erfolgreich gemeistert werden und sich alle beteiligten im Projekt wohl fühlen. 

Ziele

  1. a) Warum muss eine Spaßfahrt während der Schulzeit stattfinden? Das Projekt „HERAUSFORDERUNG – einfach machen“ ist mehr als eine Spaßfahrt. Es ist ein Bildungsprogramm, das darauf abzielt, wichtige Kompetenzen und persönliche Stärken zu entwickeln, die im regulären Unterricht nur schwer vermittelt werden können.
  2. b) Wofür braucht mein Kind die HF? Welche Ziele verfolgt das Projekt? Das Projekt fördert Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Resilienz und Problemlösungsfähigkeiten. Es bereitet die Jugendlichen auf zukünftige Herausforderungen in Schule, Beruf und Privatleben vor und unterstützt ihre persönliche Entwicklung​ (Herausforderung)​.
  3. c) Inwiefern bringt eine Herausforderung mehr als 3 Wochen Unterricht? Die praktischen Erfahrungen und die intensive Auseinandersetzung mit realen Herausforderungen vermitteln Kompetenzen, die im regulären Unterricht oft nicht im gleichen Maße entwickelt werden können. Es geht um die Anwendung von Wissen und die Entwicklung von Soft Skills, die für die Zukunft entscheidend sind.
  4. d) Warum 17 Tage/Warum so lange? Ich finde die Projektidee gut, aber tun es nicht auch 5 Tage wie bei einer Klassenfahrt? Die Dauer von 17 Tagen ermöglicht eine tiefere Auseinandersetzung mit den Projekten und Herausforderungen. Kürzere Zeiträume würden nicht die gleiche Intensität und Nachhaltigkeit der Lernerfahrungen bieten.
  5. e) Verpasst mein Kind Unterrichtsstoff? Wie kann dieser aufgeholt werden? Während der Projektzeit wird darauf geachtet, dass keine wichtigen Prüfungen oder Abschlussvorbereitungen verpasst werden. Viele Fächer können mit der Herausforderung kombiniert und in der Praxis erlebt, erfahren werden, dabei unterstützen die Lehrkräfte ihr Kind gezielt.